Dr. med. Thomas Mollet
Facharzt für HNO-Heilkunde

Oxidativer Stress und Vitamin-C-Mangel

Oxidativer Stress ist ein Stoffwechselzustand, in dessen Rahmen der Mensch nicht in der Lage ist, im Körper vorkommende schädigende und entzündungsfördernde Sauerstoffverbindungen durch sogenannte Antioxidantien (z.B. Vitamin-C) abzufangen.

Oxidativer Stress ist also ein Missverhältnis von schädigenden bzw. entzündungsfördernden Substanzen einerseits und Antioxidantien andererseits. Oxidativer Stress verbraucht Vitamin-C im Körper und verursacht somit einen Vitamin-C-Mangel. Es resultieren vielfältige Störungen der Immun-, Nerven-, Knochen-, Haut- und auch Bindegewebsfunktion verbunden mit Symptomen wie Abwehrschwäche, Allergien, Arteriosklerose, Arthritis, Atemwegsinfekten, Burn-Out, Depression, Hauterkrankungen, Osteoporose, Wundheilungsstörungen.

Die Aufnahme von Vitamin-C aus dem Magen-Darm-Trakt ist begrenzt und wird zudem durch die Ausscheidung über die Niere quasi „überholt“. Außerdem hat der Mensch - im Gegensatz zu den meisten Tieren - die Fähigkeit verloren, Vitamin-C selbst aufzubauen.

Zur Behandlung des Vitamin-C-Mangels im Rahmen von Oxidativem Stress und den damit verbundenen Störungen der Immun-, Nerven-, Knochen-, Haut- und Bindegewebsfunktion sind hohe Vitamin-C-Konzentrationen im Blut erforderlich. Diese können nur durch eine parenterale Gabe als Infusion erreicht werden. Daher bieten wir in der Praxis eine Vitamin-C-Hochdosisinfusionsbehandlung an.